Warum ich das Fotografieren liebe.
Meine 10 besten Gründe für das Fotografieren.

Personal Branding Foto

Wer bin ich eigentlich, dass ich Dir meine Herzensgründe für Fotografie vorstelle?

Falls wir uns noch nicht kennen: ich bin Antje Gildemeister und ich arbeite freiberuflich als Fotografin für Unternehmer:innen.

An offiziellen Orten kann ich Sie natürlich Siezen, aber hier auf meiner Internetseite bin ich gern per Du unterwegs.

Anfang 2016 habe ich mein erfolgreiches Diplom als Bildende Künstlerin in Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig erhalten. Und ab jetzt bin ich auch Blogautorin.

Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich in Leipzig. Für meine Kund:innen reise ich gern bundesweit und weiter.

Das hier ist mein Journal, wo ich über Fotografie für Unternehmer:innen schreibe. Und ab und zu darüber, was in meinem Job als Fotografin passiert und wofür ich mich persönlich interessiere.

Mein vager Plan ist es, eine #behindthescenes Atmosphäre aufzubauen, die dir Social Media Fotografie und beruflich fotografiert zu werden, zugänglicher macht. Auf jeden Fall teile ich meine Begeisterung für Fotos mit dir! Und ich hoffe, du gehst dadurch einmal öfter los, um Dich ins beste Licht rücken zu lassen. Also, Vorhang auf für meine persönlichen Gründe: warum ich das Fotografieren liebe. Und inwiefern das wichtig für dich als Unternehmerin ist.

Und, wie sollte es anders sein! Einer der ersten Gründe, warum ich das Fotografieren liebe, begann natürlich in meiner Kindheit. Aber vielleicht nicht ganz so, wie du es jetzt erwartest.

1. Ich liebe Fotografieren, weil ich dabei in Bilder eintauchen kann.

Ich liebe Bilder und ich schreibe bewusst nicht nur Fotos, weil Bilder für mich einen Sog erzeugen.

Schon als Kind habe ich Schallplatten geliebt, weil sie Coverbilder hatten. Sie untermalten die Geschichte, die ich hörte. Die Bilder verbanden mich mit der magischen Märchenwelt. Sie fügten den Räumen und Klängen eine Ebene hinzu, durch die sie lebendiger und nahbarer erschienen. Illustrationen, Malerei, Filme und Serien, bildliche Sprache und natürlich Fotografie, all das liebe ich sehr.

Als Heranwachsende verstärkte sich meine Liebe zur Fotografie. Ich fuhr nach Berlin, um mich in großen Musik-Kaufhäusern und kleinen Plattenläden umzusehen. Du ahnst es, ich war nicht nur wegen der Musik dort, sondern ich habe es geliebt, die Cover zu entdecken. Und dann bekam ich die analoge Spiegelreflex meines Vaters in die Hände. Die Kombination aus Umherfahren und Knipsen war wie für mich gemacht. Klischee? Check:

Ich besuchte die Bibliotheken der Stadt, Kunstbuchhandlungen und spezielle Fotografie-Buchläden. Später zog ich deutschlandweit durch Museen und Ausstellungen, auf der Suche nach schönen Fotos, die eine Geschichte erzählten. Ich flog vereinzelt durch die Welt und hatte meine Freude an internationaler Kunst und Fotografie in anderen Ländern. Bis ich beschloss, Fotografie zu studieren, was ich schließlich in Leipzig an der Kunsthochschule für Grafik und Buchkunst tat.

In den letzten Jahren wurde das haptische Cover auf Platten, Büchern und Magazinseiten durch die Digitalität verdrängt. Doch es gibt noch immer viel Relevanz von Covern und Plakaten, vielleicht sogar mehr als vor zwanzig Jahren. 

Heute kann jedes Profilbild, das keinen Passbild Charakter hat, diese Kraft ausstrahlen. Jedes Motiv auf einer Website kann funkeln und den Betrachter in seinen Bann ziehen. Was auch immer dich an Fotos anzieht, es ist etwas, was eine Ausstrahlung hat, die dein Unterbewusstsein erreicht. 

Es fasziniert mich bis heute, wie tief Fotos auf Menschen wirken können. Und ich liebe es, daran mit Leichtigkeit zu arbeiten. Ich liebe Fotografie, wenn die Fotos meiner Kund:innen strahlen und ihr beruflicher Wert, ihre Expertise in gildemeisterlichen Fotos transportiert wird. Das begeistert mich an Fotografie.

2. Ich liebe das Fotografieren, weil ich gern in verschiedene Berufe und fremde Orte eintauche.

Die Kamera war von Anfang an mein Ticket, um an Orte zu gelangen, zu denen ich ohne sie nicht gekommen wäre. Ich bin gern unterwegs und lerne dabei immer neue Orte und Menschen kennen. 

Damals war ich begeistert von der uralten Fahrrad-Werkstatt in Friedrichshain. Vielleicht kennst du sie und weißt, wer Günther in der Boxhagener Straße war? 

Leider war mein Mountainbike nicht so oft defekt, wie ich dorthin wollte. 

Die beiden Fahrradmonteure hatten nicht nur den Charme und die Einstellung, die Berliner eben haben, ich fand auch die Werkstatt mit den vielen Kästen für die Schraubenschlüssel schön. Ich mochte die einfache Mechanik, die Reparatur, das Handwerk. Mir gefiel das Öl auf den abgenutzten Arbeitsbänken und an den Händen, sie zeugten von jahrzehntelanger Erfahrung. Alles dort erzählte eine Geschichte. Die beiden Herren waren in betagtem Alter und bester Laune. Zusammen hatten sie ca. 150 Jahre auf dem Tacho. Doch sie waren jeden Tag in der Woche dort und machten mit Freude ihre Arbeit. Das erinnerte mich an meinen Opa, der Bäcker und Konditormeister war. Er war noch in hohem Alter viel beschäftigt und tat alles, was er tat, mit Liebe und einem Lachen. 

Bald fotografierte ich in der Fahrradwerkstatt meine erste Fotoserie, an der ich länger als nur einen Film mit 36 Fotos arbeitete. Alles, was ich fotografierte, entwickelte ich im Schwarz-Weiß Labor. Ich belichtete sogar meinen ersten Barytabzug, der noch mit Knochenleim auf Glas zum Trocknen befestigt wurde. 

Die Arbeit in der Dunkelkammer und die damit verbundene Handarbeit fließen heutzutage nicht mehr in meine Fotos ein. Es war ein kontemplativer Vorgang. Heute heißt meine Dunkelkammer: Lightroom und die Handarbeit erledige ich digital in Photoshop.

Was ich damals wollte, war die liebgewonnene Atmosphäre und das verschwindende Handwerk auf Fotos festzuhalten. 

Und ich wollte mit meinen Fotos anderen davon erzählen, wie schön ich es dort fand.

3. Ich liebe es zu fotografieren, weil ich mit Menschen ins Gespräch komme und die Fotografie bis heute ein Abenteuer für mich ist.

Als ich als Streetphotographer anfing, begab ich mich bei Reportagen in unbekannte Situationen. Sie waren wie ein Dialog zwischen demjenigen, der abgelichtet wird, und der Kamera, also mir. In diesem Moment gab es eine Reaktion, die eine Zustimmung brauchte oder eine Abwägung beim Gegenüber erzeugte. In den meisten Fällen überwog die Zustimmung und derjenige ist für den Moment im Fokus der Kamera gewesen.

Das führte zu Fragen, erwirkte Reaktionen und der Dialog begann mit der Körpersprache und dem Aufeinanderzugehen, einem zustimmenden Abnicken oder einem Schmunzeln. Es brauchte eine Mischung aus Empathie und Mut.

Seit ich für Firmen Reportagen auf Events fotografiere, ist der Rahmen für alle Beteiligten klarer. Auftragsfotografie erlaubt mir das berufliche Herumstromern an Orten und unter fremden Menschen mit meiner Kamera. Genial! Ich liebe das sehr!

Und doch gibt es Momente, wo ich abwäge: Darf ich mutig sein? Oder: Ist das Bild verzichtbar? Manchmal braucht es Mut, um zu fotografieren. Und später wird es gedankt, weil dieses Motiv einen wichtigen Moment zeigt, der in der augenblicklichen Situation nicht nachvollziehbar war. 

Fotografie ist wie ein Abenteuerspiel, mit erwachsenen Menschen und der Balance von Empathie und Mut. Ich darf mich einfühlen, um zu wissen, wie weit darf ich gehen, wie weit muss ich gehen und wo ist die Grenze, um das Foto im Kasten zu haben und alle zufrieden zu wissen. 

In jedem Fall erzählt die Fotografie gute Geschichte. Und wenn das Vertrauen auf beiden Seiten da ist, fühlt es sich weniger abenteuerlich an. Dann gibt es einen Moment der Verbindung: das ist Schönheit in  Reinstform.

4. Und einer meiner liebsten Gründe, warum ich die Fotografie liebe, ist: weil ich die Arbeit mit Licht liebe!

Fotografie ist das Zeichnen mit Licht, so wird das Wort übersetzt. Und es trifft den Kern. Wenn es zwei Bilder von der gleichen Person, Situation oder des Moments gäbe, dann unterscheidet sich das gut gemachte Foto darin, welches das bessere Licht zeigt. 

Wann warst du an einem Ort und konntest im ersten Moment nicht sagen, warum du hier glücklich bist? Warum sieht alles viel schöner aus? Wenn es tagsüber war, kann es an dem besonderen Licht gelegen haben.

Ich erinnere mich noch heute an einen Glücksmoment, als ich über den 45. Breitengrad in Italien gefahren bin. Weit und breit war nur Autobahn zu sehen. Nichts besonderes, aber ich habe noch heute diese Autobahnmarkierung vor Augen: 45° Parallelo. Ab dieser Gegend sah das Licht zunehmend schöner aus.

Vielleicht warst du bereits im südlichen Ausland und erinnerst dich ans Licht? Wir liegen in Deutschland mit 49° über dem 45 Breitengrad (der Mittelpunkt zwischen Nordpol und Äquator) und somit dichter am Nordpol. Alles, was unter dem 45° ist, liegt näher am Äquator. Dort gibt es nicht nur mehr Licht, sondern es wird auch anders gebrochen. Also bestimmt nicht nur die Menge, sondern auch die Art, wie Licht fällt, wie wir etwas wahrnehmen. 

Gutes Licht gibt es nicht nur in der Farbfotografie. In der Schwarz-Weiß Fotografie sind sie auch für ihr Licht berühmt: Anselm Adams und Sebastiao Salgado. Beide Fotografen entdeckte ich Anfang 20 und finde sie noch heute hervorragend auf ihrem Gebiet.

Viele Maler werden bis heute für ihren Umgang mit Farbe und Licht verehrt. Wenn du einmal das Originalbild der Sonnenblume von Vincent van Gogh gesehen hast, weißt du, wie faszinierend es wirkt. 

Näher sind mir die malerischen Beobachtungen von Edward Hopper, der in der Großstadt und an der Küste seine alltäglichen Szenen wie Fotos malte. 

Beide Maler eint, dass ihr erfolgreichster Wirkungskreis südlich des 45. Breitengrades lag.

Ja, sie hatten es dadurch einfacher, schöne Szenen in grandiosem Licht zu malen. Aber sie haben auch die Kraft erkannt, die das beste Licht entfalten kann und es sich zu eigen gemacht.

5. Fotografieren liebe ich, weil ich auf Fachwissen stehe und Menschen in ihrem Stil ablichten mag.

Dadurch, dass ich als Berufsfotografin mit Menschen im Austausch bin, die ihren Job seit Jahren oder Jahrzehnten ausüben, sehe ich, wie sie ihren beruflichen Erfolg leben. Das inspiriert mich. 

Ich liebe es, Menschen beim Ausüben Ihrer unternehmerischen Erfahrung zu beobachten. Ich könnte Stunden damit verbringen, Handwerkern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Die wiederkehrenden Abläufe, das Handeln mit geschickten Handgriffen. Die Expertise und die schnellen Ergebnisse, die sie hervorbringen, weil sie jahrelange Übung darin haben. 

Dieses Momentum erinnert mich an Klavierspieler:innen, die die gleichen Abläufe wieder und wieder erproben, geübt und einstudiert haben. 

Egal welcher beruflicher Profi vor meiner Kamera steht. Wie er oder sie zum gewünschten Ergebnis kommen, wirkt immer ästhetisch und hat Stil. Das festzuhalten bereitet mir große Freude. Und das sieht man auch den Fotos an.

6. Zu Fotografieren liebe ich, weil ich Menschen gern beobachte.

Das mag vielleicht zu einfach klingen. Aber ich kann im Café sitzen und auf die Straße schauen und wäre zufrieden mit den Szenen, die sich draußen abspielen. Manchmal gibt es diese Wimmelbild Momente, wo sich an einem Ort viele kleine Geschichten abspielen.

Du kennst es sicherlich vom Strandbad oder größeren Haltestellen: Orte, wo Menschen zusammenkommen und für eine gewisse Zeit das Gleiche machen, aber auf ihre Art und Weise.

Wenn du dich auf solche Orte und Momente einlässt, die Atmosphäre in dir aufnimmst, entdeckst du viele kleine Nebenschauplätze für Erzählungen und Handlungen. Besonders bei beruflichen Foto-Reportagen finden sich immer wieder schöne Beobachtungen, wie diese.

Das Gleiche gilt für Kleinstgruppen wie Familien oder verschiedene Teams von Firmen. Die kurzen Momente, die sich ereignen, wirken auf mich wie feine Theaterstücke oder Filmszenen. Wenn dann noch das Licht stimmt, kann ich das sehr genießen und mit meiner Kamera einfangen.

7. Ich liebe die Fotografie, weil ich gern handwerklich und abwechslungsreich arbeite.

Handwerklich zu arbeiten ist eine der schönsten Beschäftigungsformen, dabei ist sie nur ein Teil in der Fotografie. Als Fotografin komme ich mit mehreren Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Berufszweigen in Berührung:

  • Handwerk = Belichten + Umgang mit Technik + Setaufbau + Posen
  • Kunst = Ideen + Vorstellungskraft + Wahl der Hintergründe/Orte + Styling
  • Regie = Verantwortung für Fotoproduktion + Zusammenspiel aller Komponenten
  • Dienstleistung = Kund:innenwunsch + Empathie/Einfühlen in den Menschen
  • Technik = Kamera + Blitzlichter + Stative + Zubehöre + Computer
  • Disposition = Organisation + Technik Transport + Zusammenarbeit mit externen Dienstleister:innen 
  • kaufmännische Tätigkeit = Nutzungsrechte + Angebotskalkulation
  • digitale Fertigkeiten = vom Marketing bis Bildbearbeitung

 

Das bringt Abwechslung mit sich und verlangt stetige Weiterbildung. Da ich gern lerne, liebe ich die Fotografie für ihre Vielseitigkeit und Veränderung.

Die Fotografie von vor zwanzig Jahren war eine andere, als heute. Es gibt ständig neue Möglichkeiten, um neue Erfahrungen zu machen. 

Und durch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in ihr, komme ich immer wieder mit unterschiedlichen Menschen und Orten in Austausch. Das ist, was mich in einen Flow bringt, in den ich gern eintauche.

8. Ich liebe es zu Fotografieren, weil ich gern mit Menschen vor der Kamera arbeite.

Wie du bereits weißt, ist Fotografie für mich ein Grund, um unterwegs zu sein. Und mit Menschen in Austausch zu kommen. Dabei passiert es mir schnell, dass ich diesen Menschen vor der Kamera näher kennenlerne und ich mich in einer Interview Situation wiederfinde. Welche mir viel über dessen Arbeit und Handlungsschritte erzählt. 

Ich habe während meines Studiums sogar eine mehrstündige Videoarbeit als Interviewreihe mit einer Handvoll Kunst-Studenten geführt, die ich in ihren Leipziger Ateliers aufgesucht habe. So interessant fand ich ihre Haltung, ihre Arbeitsweisen und ihre Werke, dass ich mich eine Woche lang mit verschiedenen Künstlern verabredete, um sie zu filmen.

Berufliche Geschichten kann ich in mir aufsaugen, wie ein Schwamm und ich werde nie satt davon.

Ich lausche gern, höre zu und dabei entstehen oft die schönsten Motive, fast wie nebenbei. 

Während ich zuhöre, begebe ich mich in die Perspektive des anderen, wodurch ich vieles gleichzeitig wahrnehme, was derjenige aussendet. Die Essenz daraus, sind meine Fotoaufnahmen. So entstehen ganz locker die besten Motive. 

Diejenigen fühlen sich danach als authentisch auf meinen Fotos und von mir als echt, wirklichkeitsgetreu gesehen. Manchmal höre ich sogar: “Antje, das sind viel bessere Bilder, als ich je zuvor von mir hatte.” Oder: “Wow, du hast mir meine Angst vor der Kamera genommen.” Oder: “So ein schönes Shooting, das hätte ich gern nochmal. Schade, dass es schon vorbei ist.” Obwohl manche Menschen viele Vorbehalte vor einem Fotoshooting mitbrachten. Es macht mir sogar Spaß, diese ganz sanft aufzubrechen und in eine andere Haltung zu wandeln. Fotografiert zu werden macht Spaß!

9. Ich liebe das Fotografieren, weil ich mich gern treiben lasse.

Ich habe überlegt, ob ich den Grund wirklich dazu schreibe. Das ging mir bereits bei zwei-drei anderen Gründen auch durch den Kopf, aber dieser hier ist nochmal anders-speziell.

Was könnten die Menschen von mir denken, frage ich mich: “Sich treiben zu lassen – ist doch kein ernstzunehmendes Zeichen in Deutschland! Das ist etwas, was mit Spaß und Freizeit verbunden wird!” Diese Stimmen polterten durch meinen Kopf.

Und doch ist etwas dran, am: “Sich treiben lassen”. Ich liebe diese Qualität: des im Flow Seins, das Momentum. Wenn ich mir die Erlaubnis gebe, etwas von der Norm abzuweichen, dann fühlt es sich oft richtig an.

Denn, sobald das Shooting vorbereitet ist. Jeder Akku geladen, jede Speicherkarte formatiert und alles seinen Platz im Gepäck hat. Die Termine passen und der Rahmen abgesteckt wurde. Ein Briefing existiert oder Vorgespräche Klarheit brachten. Wenn all diese verschiedenen Vorgänge abgeschlossen sind. Dann kann der Zauber beginnen:

Ich bin bei meiner Kund:in, wir haben die besprochenen Fotos im Kasten oder ich darf einfach machen. Dann gibt es diesen magischen Moment, an dem ich mich treiben lassen darf und wir darüber hinaus schöne Bilder einfangen.

Eine liebe Coachin meinte neulich auch: “Antje, die Bilderzauberin” Danke, für diesen schönen Ausspruch, wenn du das hier liest, Jane.

10. Ich liebe die Fotografie, weil ich mit ihr Menschen im besten Licht darstellen kann.

Wie sehr ich das Licht liebe, weißt du bereits. Und wie viel Freude es mir bereitet mit Menschen zu arbeiten, ebenfalls. 

Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Menschen auf ihren Fotos mögen. Sie ihre Fotos genauso lieben, wie ich es tue. Das ist mein Berufsethos. Ganz einfach.

So wie die Designerin möchte, dass mir ihr Kleidungsstück gefällt. So wie die Friseurin möchte, dass ich zufrieden mit meiner Frisur bin. Es passiert, weil menschliche Leidenschaft statt Nullachtfuffzehn im Spiel ist. Das ist für mich selbstverständlich. Deine Zufriedenheit ist mein Ziel. Punkt. Und doch ist da noch etwas anderes.

Ich finde ja, dass jeder Mensch eine schöne Seite hat. Jeder! Und dass jeder Mensch interessant ist. Davon bin ich überzeugt.

Fotografiert zu werden, hat noch zu unrecht mit falschen Vorstellungen von Eitelkeit, Selbstoptimierung und anderen Themen zu tun. Manchmal sind sogar selbstzerstörerische Tendenzen im Spiel: vom Zweifel bis zur Selbstverliebtheit habe ich schon alles dabei gehabt. Diese Bandbreite ist groß. Das darf aufhören!

Fotografiert zu werden erzeugt ein Bildnis, das Zeit auf Fotos einfriert. Und ich finde, Alter ist eine Auszeichnung. Jedes Jahr, das wir älter werden, darf gefeiert werden! Jede Erfahrung, jede Veränderung ist Teil unseres Lebens und zeigt uns im Hier und Jetzt, ganz ehrlich. Im Rückblick fragen wir uns dann: “Warum habe ich damals so schlecht von mir gedacht? Das Portrait sieht toll aus!” Kennst du, oder?

Wenn wir bei uns sind, sind wir uns bewusst, dass aus uns nicht unbedingt ein Supermodel wird. Auch diese Vorstellung ist so veraltet und darf weichen. Das Klischee von der perfekten Frau oder dem perfekten Mann ist glücklicher Weise aus der Zeit gefallen. Und doch messen wir uns heimlich noch damit und können aus dieser Sicht nur verlieren. Diese Vergleiche dürfen aufhören. Das ist eine Blockade, die niemandem hilft.

Ich möchte, dass sich jeder auf meinen Fotos gut getroffen findet. Mir ist es wichtig, dass die schöne Seite von Dir zum Vorschein kommt. Der beste Moment ist, wenn Du im Mittelpunkt, im Fokus stehst. Dieser Moment gehört Dir und Du darfst strahlen. Das im Portrait einzufangen ist meine Aufgabe, mein Wunsch, dir damit weiterzuhelfen.

Danach gehört die gildemeisterliche Aufnahme Dir und sie wirkt für Dich weiter. Das wirst Du sehen, fühlen und es verändert sich etwas für Dich und Deine Kund:innen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.